
Schreibschrank im
Audienzzimmer,
Hauptwerk des Kunstschreiners Karl
Maximilian Mattern,
Würzburg um 1745
Die Nördlichen Kaiserzimmer wurden wie die südlichen unter Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (1729-1746) ausgestattet. Da man mit den Arbeiten jedoch erst 1743 begonnen hatte, mussten diese zügig ausgeführt werden, damit Kaiser Franz I. auf dem Weg zur Wahl 1745 in Frankfurt wenigstens einen Teil der Räume bewohnen konnte.
Ihren endgültigen Charakter als prunkvolle Paradezimmer erhielten die ersten vier Räume der Nördlichen Kaiserzimmer allerdings erst, als man unter Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenklau (1749-1754) die Dekorationen wesentlich bereicherte und vor allem die Wandstuckaturen vergoldete. Auf das geplante »Große Cabinett« als Gegenstück zum Spiegelkabinett der Südlichen Kaiserzimmer wurde jedoch verzichtet.
Bei der Wiederinstandsetzung nach 1945 mussten die Stuckaturen der Deckenspiegel komplett erneuert werden; die übrigen Stuckaturen sind zum größten Teil original, ebenso die Gemälde über den Türen.
Die folgende Bildergalerie ermöglicht Ihnen eine Betrachtung einzelner Räume der Nördlichen Kaiserzimmer. Um eine vergrößerte Ansicht eines Raumes zu erhalten, klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild: