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Hofgarten Würzburg

Besonderheit: Formobstkultur –
Wiederbelebung einer alten gärtnerischen Handwerkskunst

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Hofgarten der Residenz um das tiefer liegende Gelände des Küchengartens erweitert. Diese Fläche hatte zuvor zum benachbarten Kloster St. Afra gehört. Bis 1969 besaß der Küchengarten noch seine ursprüngliche Wegeführung und die alte Aufteilung der Gemüsebeete, danach wurde er aufgegeben und in eine schlichte Rasenfläche umgewandelt.

Zwischen 1998 und 2005 konnte er jedoch rekonstruiert werden. Seither ziehen die Gärtner dort wieder Formobst, das unter dem Hofgärtner Johann Prokop Mayer den gesamten Garten prägte.

 

Bild: Formobstbaum mit Kegelkrone

Formobstbaum mit einer
kegelförmigen Krone

Bild: Formobstbaum mit Kegelkrone

Pfirsichsorte
"Die Wunderschönen"

Bild: Formobstbaum mit Kesselkrone

Formobstbaum mit einer schalenförmigen, innen hohlen Krone

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Gegen Ende des 18. Jahrhunderts standen im Garten der Residenz mehrere hundert kunstvoll geschnittene Obstbäume. Einige der an den Terrassenmauern des Ostgartens gepflanzten Spalier-Formobstbäume wurden noch bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts nachgepflanzt, sind dann aber aufgegeben worden. Neben der Wiederbelebung der traditionellen Formobstkultur verfolgt die Schlösserverwaltung das langfristige Ziel, im Küchengarten auch wieder die Gemüsekultur zu zeigen.

 

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